Brustverkleinerung

Eine zu große Brust ist in vielen Fällen nicht nur ein ästhetisches oder psychisches sondern auch ein physisches Problem. Große und schwere Brüste können zu Nackenverspannungen, Rückenschmerzen aber auch zu kleineren Hautinfektionen in der Brustumschlagsfalte führen. Hinzu kommt, dass die Patientinnen, insbesondere junge Frauen, häufig ein Vermeidungsverhalten an den Tag legen und sich aus dem gesellschaftlichen oder freizeitbezogenen (Sport!) Leben teils vollständig zurückziehen. Hier stellt die brustverkleinernde Operation einen Ausweg aus einer bei vielen Patientinnen seit Jahren bestehenden Belastungssituation dar. Es gibt unterschiedliche Methoden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Wir verwenden in der Regel die möglichst narbensparenden Techniken nach Lejour und Hall-Finlay, bei sehr großen Brüsten die Technik nach Robbins, um die Durchblutung der Brustwarze zu gewährleisten.  Im Rahmen der Operationsplanung wird gemeinsam mit Ihnen die für Sie in Frage kommende Methode erläutert und beschlossen.

Bei der Brustverkleinerung wird der Drüsenkörper und das umliegende Fettgewebe reduziert und der Hautmantel gestrafft. Gleichzeitig wird die Brustwarze nach oben versetzt und, falls erforderlich, verkleinert. Die Nähte verlaufen um die Brustwarze herum, zentral an der Unterseite der Brust sowie – bei zuvor sehr großen Brüsten-  in der Brustfalte. Durch die spezielle Nahttechnik gelingen besonders unauffällige und strichförmig verlaufende Narben. Nach dem Eingriff ist die Brust geschwollen und sehr empfindlich. Der Druckverband wird nach einem Tag durch einen stützenden BH ersetzt, der mehrere Wochen - auch nach der Entfernung der Fäden - getragen werden sollte. Sportliche Aktivitäten, Saunabesuche oder schwere körperliche Arbeit müssen die Patientinnen für einige Zeit unterlassen. Die Narben sind zunächst noch deutlich zu sehen, verblassen aber in der Regel während der ersten sechs Monate nach der Brustreduktion.

Bedenken Sie, dass die Krankenkassen bei sehr großen Brüsten und damit vergesellschafteter medizinischer Indikation für eine Brustverkleinerung aufkommen müssen! Da wir als Vertragsärzte der Krankenkassen eingetragen sind, stehen wir Ihnen selbstverständlich bei der Erwirkung einer Kostenübernahme zur Verfügung!

Hier können Sie mehr erfahren…

Narbenverlauf
Operationsdauer 2 bis 3 Stunden
Narkose Vollnarkose
Klinikaufenthalt 1 bis 2 Tage
Kompressions-BH für ca. 6 Wochen
Fädenentfernung um die Brustwarze nach 1 Woche, Restfäden nach 3 Wochen
Gesellschaftsfähig nach 1 Woche
Arbeitsfähig nach 2 Wochen
Kosten ab 5500 EUR