Gynäkomastie

Als Gynäkomastie bezeichnet man die Vermehrung des Brustdrüsengewebes beim Mann. Neben der echten Gynäkomastie gibt es wesentlich häufiger die Pseudogynäkomastie (Lipomastie), bei des es sich um eine reine Fettgewebsvermehrung im Brustbereich handelt. Die echte Gynäkomastie kann durch altersbedingte Hormonveränderungen oder Medikamente hervorgerufen werden. Nur selten steht eine ernsthafte Erkrankung als Ursache im Raum. Eine Abklärung sollte jedoch in jedem Fall erfolgen.  In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung wie eine Fettabsaugung, hierbei wird mit feinen Kanülen über 1 bis 2 Stiche das überschüssige Gewebe abgesaugt. Um ein optimales Ergebnis zu erreichen ist das Tragen einer Kompressionsweste für ca. 4-6 Wochen notwendig. So kann sich der Hautmantel anziehen und glätten, ohne das Dellen oder Unregelmäßigkeiten der Oberfläche entstehen. Bei ausgeprägten Befunden bzw. dem Vorliegen von Drüsengewebe ist ein kleiner Schnitt am Brustwarzenrand erforderlich, um das Gewebe schonend zu entfernen. In diesem Fall werden in der Regel die Kosten der Operation von der Krankenkasse übernommen.

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Operationsdauer 1 bis 2 Stunden
Narkose Örtliche Betäubung / Vollnarkose
Klinikaufenthalt ambulant
Fädenentfernung selbstauflösend
Gesellschaftsfähig nach 2 Tagen
Arbeitsfähig nach 3 Tagen
Kosten ab 2500 EUR