Anwendungen

Welche Körperregionen eignen sich für die Kryolipolyse?

Wir verwenden die Kryolipolyse für den gezielten Abbau von Fettdepots an folgenden Lokalisationen:

  • Taille
  • Hüften ("Lovehandles")
  • Rücken ("Tannenbäume")
  • Bauch (Oberbauch und Unterbauch)
  • Oberschenkel außen ("Reiterhosen")
  • Oberschenkel innen
  • Oberarme
  • Knie
  • Doppelkinn
  • Gynäkomastie (männliche Fettbrust)
  • BH-Fettpolster
  • viele weitere Regionen

Für wen ist die Kryolipolyse geeignet und kann sie die Fettabsaugung (Liposuktion) ersetzten?

Bis vor einiger Zeit war die Fettabsaugung (Liposuktion) die einzige Möglichkeit, störende Fettpolster effektiv zu bekämpfen. Auch heute noch hat die Fettabsaugung ihre Berechtigung in der Behandlung von überschüssigem Fettgewebe, wie auch bei krankhaften Veränderungen wie dem Lipödem. Größere Areale bleiben die Domäne der Fettabsaugung, hier kann die Kryolipolyse auch mit mehreren Sitzungen die Fettabsaugung nicht ersetzen.

Jedoch fordern immer mehr Patientinnen und Patienten Behandlungsmethoden, die mit einer minimalen „Downtime“ einhergehen. Also Therapieformen, die nicht invasiv sind, zu keinen Ausfallzeiten führen und keine lästige Rekonvaleszenzzeit mit sich bringen. Ideal für diese Behandlungsform sind die bereits oben erwähnten kleineren, lokalisierten Fettpolster an den Hüften, der Taille, am Ober- und Unterbauch, an der Brust und den Oberschenkeln. Diese lassen sich mit der Kryolipolyse deutlich reduzieren und das Verfahren kann, um eventuell noch bessere Resultate zu erzielen, problemlos wiederholt werden.

Es gibt jedoch auch Patientengruppen, die sich nicht für eine Behandlung eignen, bzw. bei denen eine Kontraindikation für eine Kryolipolyse besteht:

  • Patienten mit Erkrankungen des Fettgewebes oder der Leber
  • Stark übergewichtige Patienten ( Adipositas per magna)
  • Patienten mit bekannter Kryoglobulinämie
  • Schwangere /stillende Frauen aufgrund der fehlenden Datenlage
  • Patienten mit offenen Wunden oder Hauterkrankungen im Bereich der zu behandelnden Region
  • Aktive Kälte- und Druckurtikaria (Rötung, Nesselsucht, Schwellung)

Im individuellen Aufklärungsgespräch werden Sie durch die beiden Fachärzte Dr. Wieners bzw. Dr. Pantlen auf mögliche Risiken hingewiesen und es wird festgestellt, ob Sie eventuell  in die Gruppe der ungeeigneten Patienten gehören.

Gibt es Risiken bzw. Nebenwirkungen und ist die Behandlung schmerzhaft?

Das in unserer Praxis ärztlich angewendete Gerät zur Kryolipolyse ist medizinisch zertifiziert und erfüllt damit höchste Sicherheitsanforderungen. Es arbeitet im Vergleich zu vielen anderen Verfahren mit zwei Applikatoren, so dass sich die Behandlungszeit bei symmetrischen Indikationen (z.B. beide Hüften) nicht verdoppelt (wie es z. B. beim Coolsculpting® der Firma Zeltic der Fall ist).

Wir verwenden professionelle CE-zertifizierte Kühlfolien, so dass die Haut zusätzlich vor Erfrierungen geschützt wird. Während der Behandlung kommt es zu einem anfänglichen Kältegefühl, welches durch die einsetzende natürliche Kälteanästhesie nach ca. 10 min verschwindet. Direkt nach der Therapie fühlt sich das behandelte Areal etwas taub an, die Haut selbst ist kalt. Nebenwirkungen wie Hämatome (Blutergüsse), Rötung und Schwellung, Juckreiz, kribbelnde Missempfindungen und Taubheitsgefühl sind in der Regel temporär, Schmerzen, welche wie ein Muskelkater beschrieben werden, können in der Regel mit milden Schmerzmitteln ausgeschaltet werden, meistens ist jedoch keine Schmerzmedikation erforderlich.