Lippenkorrektur

Schöne, ausdrucksstarke Lippen vermitteln Sinnlichkeit. Ein schmaler Mund, auffällige, vertikal verlaufende Fältchen am Lippenrotansatz, in denen der Lippenstift verläuft  können sehr störend und unschön sein. Hinzu kommt, dass sich die Oberlippe mit zunehmendem Alter absenkt, so dass sie schließlich schmal und streng wirken kann. Eine Lippenaufpolsterung oder -verbreiterung kann diesen Erscheinungen entgegenwirken.

Das Verfahren ist ähnlich dem der Faltenunterspritzung oder -aufpolsterung. In die Lippen wird Hyaloronsäure, Eigenfett oder ein Streifen körpereigenen Gewebes eingebracht, wobei hier je nach Art des eingebrachten Gewebes die Haltbarkeit jeweils zwischen 6 bis 12 Monaten liegen kann, aber auch dauerhafte Ergebnisse können erzielt werden. Ebenso unterliegen die Materialien je nach Ausprägung der Gesichtsdynamik einem unterschiedlich schnellen Abbau. Bei Einspritzung von körpereigenem Gewebe (z. B. Fettgewebe) ist ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Nach dem Eingriff sind die Lippen leicht geschwollen. Erleichterung bringt die Kühlung mit feuchten Kompressen, bis die Schwellung nach ca. zwei bis vier Tagen vollständig verschwunden ist. Eine operative Maßnahme stellt die sogenannte Bullhornplastik dar, bei der über einen winzigen Schnitt am Nasenboden die Oberlippenschürze gerafft und damit das Lippenvolumen vergrößert  werden kann.

Injektionsstellen
Behandlungsdauer wenige Minuten (Filler), 30 min (Bullhornplastik)
Narkose örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt ambulante Behandlung
Gesellschaftsfähig nach Abschwellung (ca. 2 Tage)
Arbeitsfähig sofort
Kostenübernahme durch die Krankenkasse je nach Material und Aufwand