Gynäkomastie

Die vergrößerte Männerbrust

Unter Gynäkomastie versteht man das gutartige Wachstum der Brustdrüse beim Mann. Dieses kann einseitig oder beidseitig auftreten. Die echte Gynäkomastie wird meist durch Hormonveränderungen oder Medikamente hervorgerufen – eine ernsthafte Erkrankung ist nur selten der Grund. Trotzdem sollte in jedem Fall eine Abklärung der Ursache erfolgen.

Betroffene Männer leiden meistens sehr unter dieser äußerlichen Veränderung. Sie tragen nur noch weite Kleidung, vermeiden Situationen mit nacktem Oberkörper (z. B. Schwimmbadbesuche) sowie sportliche Aktivitäten und verändern ihre Körperhaltung.

Neben der echten Gynäkomastie gibt es wesentlich häufiger die Pseudogynäkomastie (Lipomastie), bei der es sich um eine reine Fettgewebsvermehrung  im Brustbereich handelt. Die Pseudogynäkomastie tritt vor allem in Zusammenhang mit Übergewicht auf.

Bei Neugeborenen oder während der Pubertät treten ebenfalls häufig Gynäkomastien auf. Diese bedürfen zunächst keiner Operation, da sie in der Regel auf nicht krankhafte Hormonveränderungen zurückzuführen sind und sich von allein zurückbilden. Trotzdem empfiehlt sich auch hier eine Abklärung der Ursache.

Gynäkomastie - Wieners & Pantlen Berlin

Vor der
Operation

Sensible und professionelle Beratung

Vielen Betroffenen ist es unangenehm oder sogar peinlich, über die Verkleinerung ihrer Männerbrust zu sprechen. Haben Sie keine Scheum, einen Beratungstermin mit uns zu vereinbaren. Wir behandeln jeden Patienten diskret, sensibel und professionell. Gern beraten wir Sie umfassend und finden gemeinsam mit Ihnen die für Sie optimale Lösung.

Beschwerden und Diagnose

Körperliche Beschwerden sind bei einer Gynäkomastie eher selten. Gelegentlich treten Überempfindlichkeiten der Brustwarzen oder sogar Schmerzen auf. Durch verschiedene Untersuchungen wird ausgeschlossen, dass die Gynäkomastie einen krankheitsbedingen Hintergrund hat. Die effektivste Behandlung nicht krankheitsbedingter Gynäkomastien ist die Operation.

Die Gynäkomastie-
Operation

Die operative Entfernung des überschüssigen Gewebes wird auch als Andromastektomie bezeichnet. Sie wird – je nach Ausprägung – unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa ein bis zwei Stunden.

In den meisten Fällen läuft die Behandlung wie eine Fettabsaugung ab: Über ein bis zwei Einstiche wird das überschüssige Gewebe durch feine Kanülen abgesaugt. Bei stärker ausgeprägten Befunden ist ein kleiner Schnitt am Brustwarzenrand erforderlich, um das Gewebe schonend zu entfernen.

In diesem Fall übernehmen die Krankenkassen häufig die anfallenden Kosten. Bei einer sehr ausgeprägten Männerbrust mit Unterbrustfalte (Grad III) ist gegebenenfalls eine andere Schnittführung mit Hautstraffung notwendig.

Im Vorfeld beraten wir Sie selbstverständlich umfassend über die Vor- und Nachteile der Methoden und sprechen eine individuelle Behandlungs-Empfehlung aus. Auch bei der Erwirkung einer Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse stehen wir Ihnen beratend zur Seite.

Nach der
Operation

Nach einer angemessen postoperativen Ruhephase können Sie gleich wieder nach Hause. Gesellschafts- und arbeitsfähig sind Sie bereits nach zwei bis drei Tagen. Sollten Sie schwerer körperlicher Arbeit nachgehen, beraten wir Sie gern zur empfohlenen Schondauer. Für ca. vier bis sechs Wochen sollten sie eine von uns bereitgestellte Kompressionsweste tragen.

So kann der Hautmantel sich optimal zusammenziehen und glätten, ohne das Dellen oder Unregelmäßigkeiten an der Oberfläche entstehen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder persönliches Beratungsgespräch vereinbaren möchten, kontaktieren Sie uns. Wir sind gerne für Sie da.

  • Vor der OP
  • Die Operation
  • Nach der OP

Fakten.

1 bis 2 Stunden
Operationsdauer
Örtliche Betäubung | Vollnarkose
Narkose
ambulant
Klinikaufenthalt
selbstauflösend
Fädenentfernung
nach 2 Tagen
Gesellschaftsfähig
nach 3 Tagen
Arbeitsfähig
ab 2500,00 €
Kosten

Wir beraten Sie gern.

Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch. Gerne beraten wir Sie persönlich und individuell.